Etappe 4

eingetragen in: In 10 Tagen nach Genf | 2

Als in der Bibel die 10 Plagen über die Menschheit hineinbrachen, stand da nichts von Blasen so gross wie Fussbalfelder drin oder?

Eben, hab ichs doch gewusst… so viel also zu diesem Thema…

Meine heutige Etappe hat mich von Signau nach Bern geführt.

Etappe 4

Ursprünglich war Lützelflüh – Bern geplant. Da sich aber meine surfing Couch „Im Eggiwiu“ (zu Deutsch In Eggiwil) befand, habe ich die Etappe kurzerhand angepasst.

Das Wetter,,, ja das Wetter fand statt, ziemlich unauffällig, es war einfach da, grau und etwas fade… Allerdings steuerte es die perfekte Wandertemperatur bei. Die Route verlief von Signau nach Zäziwil und Grosshöchstetten, meist flach oder leicht ansteigend. Nach etwa einer Stunde habe ich dann trotzdem wieder meine Olfen Schmerzpads an den Knien montiert… offensichtilch taugt graues Wetter, infolge mangelnder Endorphinausschüttung, nicht wirklich wirklich zur Schmerzlinderung. Das war gestern, euphorisiert wie ich durch das perfekte Wetter war, ganz anders… Vieleicht war es auch nur Einbildung, Placebo oder x-was sonst…

Im Gegensatz zur gestrigen Etappe hat der heutige Teil landschaftlich keinenfalls mithalten können. Die Orte Signau, Zäziwil und Grosshöchstetten sind halt Orte wie es sie in jeder Ecke der Schweiz gibt. Die grössten Highlight waren die verschiedenen Hoftiere die am Wegesrand zu bestaunen waren…

Ach ja und mit dem heutigen grau in grau hätte ich quasi aus jedem Foto auch ein Leidzirkular kreieren können…


Kurz nach Grosshöchstetten habe ich dann das erste mal einen fernen Blick auf die Vororte von Bern werfen können… boahhh no extrem wiit ewäg….

Der weitere Weg führte durch kleine Orte wie Thali, Schlosswil, und Richigen.

Schloss Schlosswil… ? 😉

Und dann kam Worb. Wer kennt ihn nicht, den Sketch… Bähnli nach Worb


Weil ich schon den ganzen Tag am kämpfen war (siehe Kapite Endorphine weiter oben) habe ich beschlossen, dieses Bähnli zu besteigen und bin von Worb bis nach Gümligen gefahren. Von da habe ich die letzen 7 km durch Muri, vorbei am Belpmoos der Aare entlang nach Wabern zurückgelegt. Mein hübsches BnB liegt gerade gegenüber dem Tierpark Dählhölzli von wo ich die Pelikane krächzen hören kann…

Heute habe ich exklusive  blaues Bähnli wieder 25km mehr auf dem Tacho:

30.5km + 25.5km + 25km = 81km

So ich geh jetzt ins Bett und lecke meine Wunden, bis Morgen…

Ach ja und Kaffe gabs heute keinen… (habe mir das Wasser selbst weggesoffen. ?)

Folge Michael:
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2 Responses

  1. Pascou
    | Antworten

    Gäge d Blattere:
    Pflaster näbe d blattere montiere, ja nid druf (würd ja no meh riibe)
    –》 mache schüttelerInne o so

    Ais vorböigig, 2 paar socke alege, de riibt socke uf socke u nid socke uf huut

    ?

    • Urs
      | Antworten

      Mir hat man es ja im Militär auch erst nachher gesagt, aber für lange Etappen, nie frische Socken anziehen, getragene sollen weniger Blattern erzeugen. Sagt man, vielleicht wirkt es auch nur, wenn man dran glaubt.

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